Post verkauft Streetscooter nach Japan

Das geplante Design der Elektroscooter, wie sie in Japan eingesetzt werden sollen.

Post verkauft Streetscooter nach Japan

Von Jörg Sauerwein

  • 500 Elektroscooter bestellt
  • Erster Deal über europäische Grenzen hinaus
  • Umbau für Linksverkehr erforderlich

Die Post hat mit Yamato Transport in Japan einen großen Logistikdienstleister als Kunden gewonnen. Der will mit den 500 deutschen Elektro-Fahrzeugen alles vom Paket über Koffer bis zu Tiefkühlwaren transportieren.

Post will japanischen Markt für E-Nutzfahrzeuge erschließen

Mit dem Japan-Deal schaffen die Streetscooter der Post erstmals den Sprung über europäische Grenzen. Das sei ein wichtiger Schritt, um den japanischen Markt für elektrische Nutzfahrzeuge zu erschließen, heißt es aus der Post-Konzernzentrale.

Linksverkehr in Japan erfordert Umbau der Scooter

Da in Japan Linksverkehr herrscht, müssen die Fahrzeuge zum ersten Mal mit Rechtslenkung gebaut werden. Und das, obwohl ein britischer Milchlieferant im vergangenen Jahr bereits ebenfalls 200 Streetscooter geordert hatte – der aber wollte trotz des Linksverkehrs auf der Insel das Lenkrad wie in Deutschland links behalten, damit die Fahrer sicherer am Bürgersteig aussteigen können.

Technische Probleme soweit behoben

Daneben sind die Streetscooter der Post unter anderem schon in Österreich und den Niederlanden bei der Paketzustellung im Einsatz. Die technischen Probleme, die zu vor einigen Monaten zu zwei Fahrzeugbränden geführt hatten, seien inzwischen behoben, erklärte ein Postsprecher. Die letzten der 460 betroffenen Fahrzeuge werden zurzeit noch überprüft.

Stand: 27.03.2019, 15:29