Lastwagen scannt unsichtbare Straßenschäden

Staßenzustandsscanner von Innen

Lastwagen scannt unsichtbare Straßenschäden

  • Wuppertaler Uni stellt "MRT für Straßen" vor
  • Spezial-Lastwagen erkennt minimale Straßenschäden
  • Wagen mit Lasern und Kameras unterwegs

Straßenschäden erkennen, bevor sie sichtbar werden: Das soll ein Spezial-Lastwagen leisten, der am Dienstag (11.06.2019) in Wuppertal vorgestellt wurde. Mit Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst nahm die Bergische Universität Wuppertal das spezielle Messsystem in Betrieb. Der 22-Tonner wird als "Pavement-Scanner", also ein Erfassungsgerät für den Straßenzustand, bezeichnet.

An der Wuppertaler Uni entwickelt

Straßenzustandsscanner der Bergischen Universität Wuppertal steht im Innenhof

Der Messwagen wurde an der Wuppertaler Universität entwickelt. Das System funktioniere wie ein "MRT für die Straße", erklärt Projektleiter Hartmut Beckedahl. Ausgestattet ist der Wagen mit Lasern und Kameras. So kann er während der Fahrt die Tragfähigkeit der Fahrbahn oder vorhandene Risse messen.

Zwei Jahre für Planung und Herstellung

Die Bergische Universität ist nach eigenen Angaben die einzige Hochschule weltweit, die einen Pavement-Scanner zu Forschungszwecken betreibt. Zwei Jahre haben Planung und Herstellung gedauert.

Stand: 11.06.2019, 16:01