Störche kommen zurück nach NRW

Ein fliegender Storch (Archivbild)

Störche kommen zurück nach NRW

  • Die ersten Störche sind wieder in NRW
  • Zugvögel sind zurück aus dem Winterquartier im Süden
  • Storchenpaare brüten auch am Niederrhein

Die Störche kommen langsam aus ihren Winterquartieren zurück. Die ersten der großen Vögel sind auch schon in NRW gesichtet worden - zu Beispiel in Bislich, Ringenberg und Vehlingen.

Gefährlicher Flug aus Afrika

"Wenn jetzt nicht noch ein Kälteeinbruch kommt, dann kommen die anderen nach und nach", erklärt Hans Glader von der Stiftung Störche NRW. Zumindest die Tiere, die auf der Iberischen Halbinsel überwintert haben, dürften nach seiner Einschätzung schon wieder in NRW sein. Jetzt fehlten noch die Störche aus Afrika, die noch den gefährlichen Flug über die Sahara vor sich haben.

Nilgänse als Nest-Besetzer

Immer wieder komme es vor, dass bei der Rückkehr schon die Nilgans in den Storchennestern sitze. In der Auseinandersetzung zögen die dann aber den Kürzeren, beobachtet Glader. Störche kehren regelmäßig zu "ihrem Nest" zurück, werden aber von stärkeren Konkurrenten ihrer Art immer wieder mal vertrieben. Ab Mitte März könnte dann schon die Brutzeit anfangen.

Bestand wächst

In Nordrhein-Westfalen geht es nach Beobachtung der Stiftung Störche NRW mit dem Bestand seit Jahren bergauf. Der Kreis Minden-Lübbecke gilt als die Storchenregion Nummer eins in NRW, dahinter folgt der Niederrhein mit den Kreisen Wesel und Kleve. Einzelne Vorkommen gibt es auch im Paderborner Land und bei Soest.

Es gibt sogar einige Störche, die verzichten gänzlich auf den Flug gen Süden. Am Niederrhein werden auch im Winter immer mal wieder Störche gesichtet, die in NRW den Winter verbringen.

Stand: 05.03.2019, 11:15