Sternsinger in NRW unterwegs

Sternsinger vor dem Kölner Dom

Sternsinger in NRW unterwegs

  • Kardinal Woelki entsendet Sternsinger
  • Alter katholischer Brauch
  • Geld für Kinder im Libanon

Die Sternsinger in NRW ziehen wieder von Tür zu Tür. Bei der feierlichen Entsendung im Kölner Dom forderte Kardinal Rainer Maria Woelki die Kinder am Freitag (27.12.2019) auf, Botschafter des Friedens zu werden.

Die Kinder in den Kostümen der Heiligen Drei Könige bringen den Segensgruß in die Häuser. Sichtbar wird er durch die Kreidezeichen, die sie auf den Haustüren hinterlassen. In diesem Jahr lautet er 20*C+M+B+20.

Kreidezeichen an der Tür

Das aktuelle Jahr steht getrennt am Anfang und am Ende. Der * steht für den Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Die Buchstaben C+M+B stehen für die lateinischen Worte "Christus Mansionem Benedicat" - Christus segne dieses Haus. Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Die Sternsinger sammeln auch Spenden für Kinder in Not. In diesem Jahr soll das Geld vornehmlich Projekten im Libanon zugute kommen.

Brauch gehört zum immateriellen Kulturerbe

Das Sternsingen zählt zu den ältesten katholischen Bräuchen. Es wurde 2015 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Nach Angaben des Kindermissionswerks ist es die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit - mit einem seit vielen Jahren steigenden Spendenergebnis.

Stand: 27.12.2019, 13:50

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