Stellenabbau in Krefelder Edelstahlwerk möglich

Stahlwerker rührt in heißem Stahl

Stellenabbau in Krefelder Edelstahlwerk möglich

  • Stellenabbau in Krefelder Stahlwerk
  • Insgesamt 640 Beschäftigte
  • Grund: Krise in der Stahlbranche

Bei den Deutschen Stahlwerken in Krefeld droht ein Abbau von Arbeitsplätzen. Der Mutterkonzern Schmolz und Bickenbach aus der Schweiz spricht von "Personalrestrukturierungsmaßnahmen", die man weiter fortsetzen wolle. Insgesamt 640 Mitarbeiter sind in Krefeld beschäftigt.

Seit September in Kurzarbeit

Die Nachfrage nach den Edelstahlprodukten der Krefelder Stahlwerke sinkt momentan deutlich. Grund dafür ist unter anderem ein Rückgang der Bestellungen aus der Automobilindustrie.

Krefelder Stahlwerker fürchten um ihre Jobs

00:34 Min. Verfügbar bis 14.11.2020 Von Moritz Börner

Seit September arbeiten die Mitarbeiter am Standort Krefeld der Deutschen Edelstahlwerke deshalb bereits in Kurzarbeit. Auch beim Konzern Outokumpu in direkter Nachbarschaft des Krefelder Edelstahlwerks werden langfristig 200 Arbeitsplätze wegfallen.

"Schwierige" Situation in Krefeld

Die IG Metall spricht von einer "schwierigen Situation" in Krefeld. Ziel sei es aber, bei einem Treffen mit Unternehmensvertretern Ende November einen sozialverträglichen Stellenabbau zu erreichen.

Wie viele Stellen in Krefeld wegfallen werden ist derzeit noch unklar.

Stand: 14.11.2019, 16:05