Seltene Steinkrebse im Nationalpark Eifel ausgesetzt

Ein Mann hält einen Steinkrebs in die Kamera.

Seltene Steinkrebse im Nationalpark Eifel ausgesetzt

  • Aussterben der Tierart soll verhindert werden
  • Krebspest ist eine große Bedrohung
  • 13O Tiere in Bächen des Nationalparks

Im Nationalpark Eifel sind mehr als 130 gezüchtete Steinkrebse ausgesetzt worden. Die Nationalparkverwaltung will damit ein Aussterben der Tierart verhindern.

Der Steinkrebs ist eine von vier heimischen Flußkrebsarten, deren Vorkommen in Nordrhein-Westfalen stark gefährdet ist. Die größten Feinde der Flußkrebse sind eingeschleppte Arten wie der amerikanische Signalkrebs, der Krankheiten wie die Krebspest überträgt. Zur Zeit gibt es in ganz NRW nur noch eine intakte Steinkrebspopulation im Siebengebirge.

Weil in den Bächen des Nationalparks Eifel ideale Lebensbedingungen zu finden sind, haben Biologen mehr als 130 Tiere aus eigener Zucht dort ausgesetzt. Sie hoffen darauf, dass sich die Tiere dort ungestört ansiedeln und vermehren können.

Stand: 30.11.2018, 11:42