Kampfhunde töteten Zwergspitz in Leverkusen

Symbolbild: Pitbull- und Staffordshire-Terrier mit Maulkörben

Kampfhunde töteten Zwergspitz in Leverkusen

  • Kampfhunde griffen Zwergspitz an
  • Ermittlungen gegen Hundehalter
  • Nur Vorwurf der Sachbeschädigung

Nach dem tödlichen Angriff von Kampfhunden auf einen Zwergspitz soll das Leverkusener Ordnungsamt laut Polizei am Freitag (28.12.2018) prüfen, ob der Kampfhundbesitzer geeignet ist, seine Staffordshire zu halten. .

Zwergspitz totgebissen

An Heiligabend waren laut Zeugenaussagen mehrere Terrier über den kleinen Hund hergefallen. Die Kampfhunde sollen nicht angeleint und ohne Maulkorb aus einem Waldstück auf den Zwergspitz zugelaufen sein. Sofort bissen sie ihn und schleuderten ihn umher. Nach Aussage eines Zeugen soll auch ein Hund der Boxer-Rasse angegriffen haben.

Ermittlung wegen Sachbeschädigung

Gegen den Halter der Kampfhunde läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung. Juristisch handelt es sich laut Polizei um Sachbeschädigung. Laut Polizei können die Besitzer des Zwergspitzes Schadenersatz fordern. Ebenso hat die Polizei die Stadt Leverkusen benachrichtigt, dass sie prüfen soll, ob der Halter der Kampfhunde überhaupt einen erforderlichen Sachkundeausweis hat. Das ist die Voraussetzung, um diese Hunde zu halten.

Stand: 28.12.2018, 14:15