Stadtgespräch: Kölner meiden Ebertplatz noch immer

Ein Polizeifahrzeug steht in Köln auf dem Ebertplatz.

Stadtgespräch: Kölner meiden Ebertplatz noch immer

  • Hunderte kamen zum WDR-Stadtgespräch
  • Anwohner konnten Ängste äußern
  • Bürger von Politik enttäuscht

Er wird von Anwohnern gemieden, mit Angst und Unsicherheit verbunden: der Kölner Ebertplatz. Hier wird gedealt, getrunken, aggressiv gebettelt – unter den Augen der Öffentlichkeit. Sind Polizei und Ordnungsämter machtlos gegen Drogenhändler und Kleinkriminelle? Es gibt Orte, an die sich viele Frauen und ältere Menschen oft gar nicht mehr trauen. Was können wir tun, um diese Plätze sicherer zu machen?

Helfen Schwerpunkt-Streifen und flächendeckende Videoüberwachung – oder verdrängen sie die Szene nur ins nächste Stadtviertel? Was tun mit den vielen unterirdischen Passagen und Unterführungen, die in den 70er Jahren für die "autogerechte Stadt" gebaut wurden?

Stadtgespräch aus Köln: Dealer, Drogen, dunkle Ecken

WDR 5 Funkhausgespräche 24.05.2018 55:40 Min. WDR 5

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All diese Fragen wurden im Stadtgespräch des WDR-Studios Köln auf dem Ebertplatz thematisiert, der jahrelang der Inbegriff solcher Dunkelzonen war. Anwohner konnten ihre Erfahrungen und Ängste äußern. Auf dem Podium diskutierten außerdem Harald Rau, Sozialdezernent der Stadt Köln, Martin Lotz, Leitender Polizeidirektor Köln, Walter Schuch, Bürgerinitiative " Zukunft Neumarkt" und Christian Schaller, Architekt Köln. Durch die Sendung führten Judith Schulte-Loh (Podium) und Friederike Müllender (Publikum).

Stand: 25.05.2018, 11:01

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