Köln geht gegen Kurzzeitvermietungen vor

Zweckentfremdete Wohnungen in Köln

Köln geht gegen Kurzzeitvermietungen vor

  • Etwa 7.000 Wohnungen in Köln zweckentfremdet
  • Forderung nach Registrierungspflicht
  • Bußgelder sollen deutlich angehoben werden

In Köln werden derzeit offenbar etwa 7.000 Wohnungen als Kurzzeitapartments und Ferienwohnungen missbraucht. Das hat die Stadt am Montag (03.02.2020) auf WDR-Anfrage mitgeteilt. Kölns Wohnungsdezernent Harald Rau fordert nun eine gesetzliche Registrierungspflicht für Kurzzeitvermietungen. Die gibt es bislang nicht.

Ziel: Verstöße schneller aufdecken

Mit einer Registrierungspflicht wären Internetplattformen wie Airbnb dazu gezwungen, nur noch Wohnungen, die tatsächlich Ferienwohnungen sind, anzubieten.

Die Stadt hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr erreicht, dass 110 bisher zweckentfremdete Apartments wieder normal vermietet werden.

Strafen sollen angehoben werden

Der Kölner Wohnungdezernent fordert außerdem Bußgelder bis zu 500.000 Euro für den Missbrauch von Wohnungen. Er erhofft sich davon, dass die Strafzahlungen für Vermieter dann auch höher ausfallen. Die bisherige Höchstsumme von 50.000 Euro Bußgeld schrecke viele Vermieter nicht ab, unerlaubt Wohnungen als Ferienwohnungen zu vermieten.

Stand: 03.02.2020, 11:15

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