Kein Hinweis auf Straftat nach Handgranaten-Fund

Kirchtum der evangelischen Christuskirche in Düren

Kein Hinweis auf Straftat nach Handgranaten-Fund

  • Handgranate ohne Sprengstoff vor Kirche in Düren
  • Staatsschutz: Kein Hinweis auf strafrechtlichen Hintergrund
  • Granate stammt aus Bundeswehr-Beständen

Rund einen Monat nach dem Fund einer Bundeswehr-Handgranate vor der Christuskirche in Düren gibt es keine Hinweise auf eine Straftat. Staatsschutz und Polizei haben ihre Ermittlungen abgeschlossen.

Die Küsterin hatte die Granate am 22. September unmittelbar vor dem Gottesdienst in einer Sporttasche in einem Mülleimer neben der Kirche entdeckt. Die Granate enthielt nach Aussage des Landeskriminalamtes keinen Sprengstoff. Da der Sprengsatz aus Beständen der Bundeswehr stammt, beschäftigt sich jetzt das Parlamentarische Kontrollgremium in Berlin mit dem Fall.

Evangelische Kirchengemeinde Düren wird immer wieder bedroht

Der Staatsschutz ermittelte in alle Richtungen, um herauszufinden, woher die Granate genau stammt. Einen konkreten Hinweis auf einen politischen oder religiösen Hintergrund gebe es aber nicht. Auch einen strafrechtlichen Hintergrund schließt die Polizei aus.

Wegen ihres Engagement für Flüchtlinge und des Gewährens von Kirchenasyl ist die evangelische Kirchengemeinde Düren nach eigener Aussage in der Vergangenheit mehrfach bedroht worden.

Stand: 24.10.2019, 13:23