Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt nach Hassmail

Lokalzeit aus Köln

Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt nach Hassmail

  • Ermittlungen nach Hassmail
  • Verdacht der Volksverhetzung
  • Mögliche Tat eines Trittbrettfahrers

Wegen einer Hassmail an den Rechtsanwalt Mustafa Kaplan ermittelt die Kölner Staatsanwaltschaft. Die Nachricht an den bekannten Strafverteidiger hatte den Betreff: NSU 2.0. Darin wird in unzusammenhängender Sprache mit Kindesentführung, Vergewaltigung und Morden gedroht. Auch die Drohmails, die Frankfurter Polizisten verschickt haben sollen, trugen den Betreff NSU 2.0.

Trotzdem hält die Kölner Staatsanwaltschaft den vorliegenden Fall für die Tat eines Trittbrettfahrers. Kaplan, der NSU-Opfer und den türkischen Präsidenten Erdogan vertritt, ist im Internet leicht auffindbar. Wegen der Aggressivität der Mail nimmt die Staatsanwaltschaft den Fall aber sehr ernst und ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung, Erpressung, Bedrohung und Beleidigung.

Stand: 20.12.2018, 08:54