SPD gegen Privatisierung von Aachener Spielbank

Eingangsraum mit rotem Teppichboden, schwarzem Tresen und Schließfächern

SPD gegen Privatisierung von Aachener Spielbank

  • Landesregierung will Spielbanken privatisieren
  • Eine der landesweit vier Spielbanken am Tivoli
  • SPD verweist auf Jobs und Stadt-Einnahmen

Die SPD-Fraktionen im Aachener Stadtrat und im nordrhein-westfälischen Landtag wollen die geplante Privatisierung der Spielbanken verhindern. Das teilten Vertreter beider Seiten am Freitag in Aachen mit. Eine der landesweit vier Spielbanken ist am Aachener Tivoli angesiedelt.

Eigentlich hat die Landesregierung den Weg schon frei gemacht für die Privatisierung der Spielbanken im kommenden Jahr. Dem SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Kutschaty zufolge braucht das Land aber unbedingt Spielbanken, um Kontrolle zu haben über Menschen mit Spielsucht.

Außerdem würden an den Spielbanken 1.000 Arbeitsplätze hängen - und sie seien auch lukrativ. Die Spielbank in Aachen habe Tradition, so die SPD, und brächte der Stadt jedes Jahr mindestens 1,5 Millionen Euro ein.

Stand: 31.07.2020, 19:56

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