Solinger IS-Terrorist bei Drohnenangriff in Syrien getötet

Salafist sthet auf einem Buch

Solinger IS-Terrorist bei Drohnenangriff in Syrien getötet

  • Salafist Christian Emde aus Solingen ist tot
  • Salafist soll bei Drohnenangriff getötet worden sein
  • Deutsche Behörden bestätigen Tod bisher nicht

Der aus Solingen stammende IS-Kämpfer Christian Emde ist tot. Das haben mehrere Medien am Donnerstag (07.03.2019) berichtet. Demnach soll der Konvertit bereits Ende 2018 bei einem Drohnenangriff in Syrien ums Leben gekommen sein.

Emde war einer der ersten Salafisten aus Solingen, die in die Schlagzeilen kamen. Er gehörte zu den bekanntesten Gesichtern unter den ins IS-Kampfgebiet nach Syrien und in den Irak ausgereisten deutschen Dschihadisten. Er war lange in der Propagandaabteilung des IS tätig.

Pressesprecher der Terroristen

Weltweit bekannt wurde er durch ein Fernsehinterview, in dem er als deutschsprachiger Pressesprecher der Terroristen auftrat. 2011 war er bei der Einreise nach Großbritannien mit Bombenbauplänen auf einem USB-Stick verhaftet worden. Nach seiner Freilassung kam der damals 27-Jährige zurück nach Solingen und wanderte dann als Kämpfer ins IS-Kriegsgebiet aus.

Offiziell wurde der Tod Emdes am Donnerstag von deutschen Behörden nicht bestätigt.

Gefahr durch IS-Rückkehrer Westpol 24.02.2019 UT DGS Verfügbar bis 24.02.2020 WDR

In einer früheren Version des Textes hieß es, dass es laut NRW-Verfassungsschutz Hinweise auf den Tod Emdes in Syrien gebe. Dies wurde jedoch nicht offiziell bestätigt.

Stand: 07.03.2019, 17:57