Solinger Salafist in Syrien getötet

IS Mitglied Mohamed Mahmoud (links) in einem Propaganda-Video

Solinger Salafist in Syrien getötet

  • Terrorist offenbar schon im November 2018 ums Lebens gekommen
  • Augenzeugen und Sicherheitskreise berichten von Drohnenangriff
  • Mahmoud hatte Solinger Hinterhofmoschee gegründet

Der gebürtige Österreicher war ein Terrorist, der nach seiner Station in Solingen über Umwege zum so genannten "Islamischen Staat" ausgewandert ist. Unter anderem seine Hasspredigten hatten für das erste deutschlandweite Verbot der Salafistengruppe gesorgt.

Mahmoud erschoss Soldaten vor laufender Kamera

Im Kriegsgebiet soll er später zeitweise in der Hierarchie des "IS" aufgestiegen sein. Er schickte lange Zeit weiter Internetpropaganda aus Syrien - in einem besonders grausamen Video erschoss er vor laufender Kamera einen vor ihm knienden Soldaten.

Tödlicher Drohnenangriff bereits im November

Deutsche und österreichische Medien schreiben unter Berufung auf Augenzeugen und Sicherheitskreise, dass Mahmoud bereits im November bei einem Drohnenangriff ums Leben gekommen sei. Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht.

Stand: 29.01.2019, 15:12