Tödlicher Radunfall in Aachen: Unfallstelle wird verändert

Mahnwache während Sitzung des Mobilitätsausschusses 00:32 Min. Verfügbar bis 22.02.2020

Tödlicher Radunfall in Aachen: Unfallstelle wird verändert

  • Tödlicher Radunfall zwingt Aachen zum Umdenken
  • Viele gefährliche Straßen und Kreuzungen
  • Mahnwache für mehr Sicherheit

Nach dem tödlichen Radunfall Anfang Februar in Aachen hat die Stadt Sofortmaßnahmen beschlossen. Der Unfall ereignete sich auf der Vaalserstraße Richtung Innenstadt kurz nach der Kreuzung Kronenberg. An der Ampel dort sollen Radfahrer jetzt einen Vorlauf von fünf Sekunden bekommen. Das hat die Aachener Stadtverwaltung am Donnerstagabend (21.02.2019) im städtischen Mobilitätsausschuss mitgeteilt. Die rote Einfärbung des Radwegs auf der Fahrbahn soll zudem deutlich verlängert werden.

Gefährliche Straßen, gefährliche Kreuzungen


Der genaue Unfallhergang, bei dem die Radfahrerin ums Leben kam, ist noch nicht abschließend geklärt. Viele empfinden Straßen und Kreuzungen in Aachen jedoch als äußerst gefährlich. In den vergangenen zwei Jahren sind in der Innenstadt drei Radfahrer ums Leben gekommen.

Ausreichend Platz auch für Radfahrer und Fußgänger

Vor dem Mobilitätsausschuss forderten Radfahrer daher mit einer Mahnwache mehr Sicherheit. Sie kritisierten, dass dem Autoverkehr eine Vorrangstellung eingeräumt werde und forderten grundlegend neue Konzepte. Diese müssten Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern gleichermaßen gerecht werden.

Das betrifft vor allem die Aufteilung des Straßenraums. So fordert die Initiative zum Beispiel breite und - anders als in der Vaalserstraße - baulich getrennte Radwege an Hauptverkehrsstraßen.

Stand: 22.02.2019, 10:18

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