Hambacher Forst: Workshops zu Diebstahl und Schwarzfahren

Baumhaus von Umweltaktivisten im Hambacher Forst

Hambacher Forst: Workshops zu Diebstahl und Schwarzfahren

  • Workshops mit umstrittenem Inhalt
  • Blockadetechniken werden trainiert
  • Für Polizei nicht unproblematisch

Die Polizei schätzt, dass ab diesem Wochenende mehr als 350 Menschen in den Hambacher Forst kommen - aber nicht, um zu demonstrieren. Die Umweltaktivisten machen bei einem mehrtägigen Trainingscamp mit. Dort werden Workshops angeboten, die sich teilweise ziemlich provokativ anhören.

Es werden Blockadetechniken trainiert oder Kletterkurse angeboten, es sollen auch wieder Baumhäuser gebaut werden. Auch geht es um Themen wie "Ladendiebstahl lohnt sich" oder "Anleitungen zum Schwarzfahren".

Durchaus provokant, aber die Polizei sagt auch: So lange keine Straftaten verübt werden, werden die Beamten nicht eingreifen. Und in den vergangenen Jahren sind die so genannten Skill-Sharing-Camps auch meistens friedlich verlaufen.

Rodungsstopp im Wald

Im Hambacher Forst dürfen im Moment keine Bäume gefällt werden, weil noch mehrere Verfahren vor Gericht laufen. Umweltschützer wollen verhindern, dass in dem Gebiet noch mehr Braunkohle abgebaut wird.

Stand: 13.04.2019, 13:31