Siegburger Juwelenräuber vor Gericht

Ein Angeklagter neben seinem Anwalt im Gerichtssaal

Siegburger Juwelenräuber vor Gericht

  • 24-Jähriger wegen Einbruchs bei Juwelier vor Gericht
  • Angeklagtem gelang im Oktober spektakuläre Flucht
  • Urteil wegen Einburchs wird Anfang Mai erwartet

Vor dem Bonner Landgericht hat am Montag (16.04.2018) der Prozess gegen einen 24-Jährigen begonnen, der vor neun Monaten bei einem Siegburger Juwelier eingebrochen war. Im Gerichtssaal wurde der Angeklagte besonders gut bewacht. Er war nicht nur an den Händen gefesselt, sondern trug auch Fußfesseln. Denn schon einmal war er im Anschluss an einen Gerichtstermin geflüchtet.

Angeklagtem gelang zuvor spektakuläre Flucht

Die Flucht des Mannes im vergangenen Oktober war spektakulär: Nach einer Verhandlung im Siegburger Amtsgericht war er seinen Bewachern entwischt. Obwohl er damals Handschellen trug, konnte er über eine Mauer klettern und zwei Justizbeamte abhängen. Erst drei Wochen später nahm die Polizei den 24-Jährigen wieder fest.

Flucht ohne juristische Konsequenzen

Für den Angeklagten hat diese Flucht juristisch keine Konsequenzen. Der Einbruch in das Juwelier-Geschäft hingegen schon: Wenn er Anfang Mai dafür verurteilt wird, wird seine jetzige Haftstrafe, die er wegen anderer Delikte absitzen muss, voraussichtlich um ein paar Monate verlängert.

Stand: 16.04.2018, 15:06