Köln: Sicherheitskonzept der Polizei für Silvester

Polizisten vor dem Kölner Dom

Köln: Sicherheitskonzept der Polizei für Silvester

  • Zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen
  • Böllerverbotszonen und Straßensperrungen
  • Mobile Hilfsangebote für Notfälle

Mit umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen will die Polizei dafür sorgen, dass die Menschen in Köln das Jahr 2019 friedlich verabschieden können.

Die feuerwerksfreie Zone gilt am Silvesterabend ab 18 Uhr für die Bereiche rund um den Kölner Dom und den Hauptbahnhof. An verschiedenen Zugängen kontrolliert die Polizei Taschen, Rucksäcke und Koffer von Besuchern. Verboten sind Böller, Raketen und anderes Feuerwerk - dazu gehören auch Wunderkerzen. Die Stadt Köln setzt außerdem auf stärkere Beleuchtung in bestimmten Bereichen der Innenstadt. So etwa dem Bahnhofsvorplatz, dem Rheingarten, der Altstadt und der Zülpicher Straße.

Brücken und Straßen gesperrt

Die Polizei sperrt am Silvesterabend ab 18:30 Uhr Fuß- und Radwege auf der Hohenzollernbrücke in Köln von beiden Seiten. Frühestens ab 2 Uhr morgens wird sie die Zugänge wieder freigegeben. Ab 21 Uhr sperren die Sicherheitskräfte auch die Deutzer Brücke in beide Richtungen. Zunächst gilt dies nur für Fahrzeuge, bei hoher Auslastung auch für Personen. Aufgrund der Sperrung fahren die KVB-Linien 1, 7 und 9 zwischen 22:30 und 1:30 Uhr nicht über die Brücke. Fahrgäste können am Neumarkt bzw. an der Deutzer Freiheit in die Linien 3 oder 4 umsteigen.

Fahrverbot für Lkw

Verkehrssperrungen der Stadt Köln an Silvester 2019

Verkehrssperrungen der Stadt Köln an Silvester 2019

Die Severinsbrücke wird in Fahrtrichtung Innenstadt ab 22 Uhr für den Fahrzeugverkehr und situationsabhängig auch für Personen gesperrt. Autofahrer können die südliche Brückenseite in Richtung Deutz befahren. Die Südseite ist bis 22 Uhr und nach 2 Uhr für Fußgänger und Radfahrer geöffnet. Zudem richtet die Stadt ein Fahrverbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen und für Lkw mit Anhängern in der Innenstadt ein. Der Rheinboulevard ist für Besucher geöffnet. Die Freitreppe bleibt geschlossen.

KVB setzt mehr Bahnen ein

Die Kölner Verkehrsbetriebe setzen in der Silvesternacht mehr Züge ein. Alle Stadtbahnlinien fahren bis etwa 2.15 Uhr im 15-Minuten-Takt. Danach geht es mit Ausnahme der Linie 17 im 30 Minuten-Takt weiter. Die Fahrten auf der Linie 3 werden ab 18 Uhr bis Thielenbruch verlängert. Der Nachtverkehr auf der Stadtbahn-Linie 12 wird bis nach Merkenich erweitert. Die Kurzfahrten der Linie 18, die regulär in Klettenberg enden, werden im Nachtverkehr bis Schwadorf verlängert. Um kurzfristig auf das hohe Fahrgastaufkommen reagieren zu können, stehen im Zeitraum von 22 Uhr bis 6 Uhr zusätzliche Stadtbahnen bereit. Auf den Bus-Linien findet der Verkehr an Silvester nach Samstagsfahrplan mit Nachtverkehr der Linien 132 und 136 im 30-Minuten-Takt statt. Bis 1.45 Uhr werden die Linien 132 und 133 sogar im 15-Minuten-Takt bedient.

Mobile Hilfestellen

Neben zahlreichen Unfallhilfestellen bietet die Stadt Köln zusammen mit der "Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt im öffentlichen Raum" ein mobiles Beratungsangebot für Mädchen und Frauen. Dafür steht das "EDELGARD mobil" von 21 bis 2 Uhr auf dem Bürgersteig gegenüber der Artothek in der Kölner Innenstadt (Am Hof 50). Es richtet sich an Menschen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind. Die Beraterinnen fahren zudem stadtweit zu Hilfesuchenden und sind in Notfällen unter der Rufnummer 0211-221-27777 erreichbar.

Stand: 30.12.2019, 14:41