Erneut Vorwürfe gegen Stolberger Seniorenheim

Junge Frau betreut ältere Frau mit Rollator

Erneut Vorwürfe gegen Stolberger Seniorenheim

  • Erneut Kritik am städtischen Stolberger Seniorenheim
  • Klagen über Personalnotstand und Pflegemangel
  • Keine erhoffte Klärung im Stadtrat am Dienstag (15.05.2018)

In Stolberg ist das städtische Seniorenwohnheim erneut in die Kritik geraten. Wie bereits 2017 beklagen Beschäftigte, Bewohner und deren Angehörige unzumutbare Arbeitsverhältnisse, Personalnotstand und Mängel in der Pflege.

Pflegekräfte bitten um Hilfe

Die Hoffnung der Mitarbeiter, dass die Situation im städtischen Seniorenwohnheim am Dienstagabend (15.05.2018) im Stadtrat auf den Tisch kommt, erfüllte sich nicht. Dort ging es lediglich um die Finanzlage des Zuschussbetriebs.

Mit keinem Wort ging Bürgermeister Grüttemeier auf die längst öffentlich gewordenen Vorwürfe ein. In Schreiben an den WDR hatten Pflegekräfte die Situation im Seniorenwohnheim zuvor als völlig unzureichend bezeichnet und um Hilfe gebeten.

Zwölf Mitarbeiter litten wegen des Drucks auf sie an Burnout und würden psychiatrisch behandelt. Auch Bewohner und Angehörige haben die Situation dem WDR erneut als völlig unzureichend beschrieben.

Stand: 16.05.2018, 09:16