SEK-Einsatz Mönchengladbach: Verdächtige freigelassen

Zwei Beamte des SEK stehen vor einem Haus in Mönchengladbach. Eine herausgetretene Tür liegt im Vorgarten.

SEK-Einsatz Mönchengladbach: Verdächtige freigelassen

In Mönchengladbach-Rheydt ist am Mittwochmorgen (13.02.2019) ein SEK-Einsatz der Polizei gelaufen.

Die am Mittwochmorgen (13.02.2019) bei einem SEK-Einsatz in Mönchengladbach festgenommenen Tatverdächtigen sind laut Polizei wegen mangelnder Haftgründe freigelassen worden.

Die Einsatzkräfte hatten in den frühen Morgenstunden zwei Wohnungen einer Großfamilie wegen des Verdachts gestürmt, dort Waffen und Schmuck im Wert von 100.000 Euro zu finden. Dabei sprengten sie Augenzeugenberichten zufolge die Eingangstür eines Hauses.

Verdächtige sollen älteres Ehepaar in Hamburg bestohlen haben

Federführend bei den Ermittlungen ist das LKA Hamburg. Dort sollen die Verdächtigen im Januar einem älteren Ehepaar den Schmuck und die Waffen gestohlen haben.

Zuvor sollen sich die mutmaßlichen Täter - eine Frau und mehrere Männer - das Vertrauen des Ehepaars erschlichen haben, um in deren Haus zu gelangen. Sie täuschten nach Angaben der Polizei Hamburg einen Notfall vor und verließen später fluchtartig das Haus.

Tatverdächtige wieder freigelassen

Die Beamten gaben an, die Frau und fünf weitere Männer im Alter von 22 bis 50 Jahren bei de Razzia als Tatverdächtige identifiziert zu haben.

Zudem sollen sie mehrere Beweismittel sichergestellt haben. Die Auswertung des Einsatzes und weitere Ermittlungen dauern laut LKA noch an.

In Mönchengladbach-Rheydt lief am Morgen ein SEK-Einsatz der Polizei

00:36 Min. Verfügbar bis 13.02.2020

Stand: 13.02.2019, 14:52

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