Köln: Entwarnung nach Großeinsatz an Gesamtschule Mülheim

Großeinsatz 11. Gesamtschule Mülheim

Köln: Entwarnung nach Großeinsatz an Gesamtschule Mülheim

  • Polizei geht von Fehlalarm aus
  • Keine Hinweise auf Bedrohungslage gefunden
  • Kinder werden ihren Eltern übergeben

In Köln-Mülheim haben stark bewaffnete Spezialeinheiten der Polizei am Freitagmittag (24.01.2020) die 11. Gesamtschule Mülheim durchsucht. In der Schule war Amokalarm ausgelöst worden. Inzwischen gibt die Polizei Entwarnung. Es gibt keine Hinweise auf eine tatsächliche Gefahrenlage. Sie geht von einem Fehlalarm aus.

Die Schüler werden zur Sammelstelle am "Kongresscenter Eingang Nord" Nähe Messekreisel in Köln-Deutz gebracht. Hier werden sie ihren Eltern übergeben.

Lage zunächst unklar

Gegen 10:15 Uhr war bei der Polizei ein Anruf wegen einer möglichen Gewalttat an der Schule eingegangen. Wie und warum der akustische Amokalarm an der Schule (Dauerklingeln der Schulklingel) ausgelöst wurde, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlung.

Rettungskräfte an der Köln-Messe

Betroffen war der Standort in der Ferdinandstraße in Köln, in dem die Stufen fünf bis acht unterrichtet werden. Viele Kinder waren aus der Schule geflüchtet oder hatten sich mit Lehrern in Klassenräumen eingeschlossen.

SEK hat Schule durchsucht

Bewaffnete Einsatzkräfte hatten das Schulgebäude am Freitagmittag vorsorglich komplett durchsucht. Dafür waren sie planmäßig durch alle Klassenräume gegangen.

Wie viele Einsatzkräfte in Köln-Mülheim im Einsatz waren, wollte die Polizei auf WDR-Anfrage nicht mitteilen.



Stand: 24.01.2020, 13:42

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