180-Tonnen-Weltraumradar ist am Ziel angekommen

Das Weltraumradar Gestra wird verladen

180-Tonnen-Weltraumradar ist am Ziel angekommen

  • Schwertransport ab Bonn
  • Weltraumradar verlässt Fraunhofer-Institut
  • Überblick über Weltraumschrott

Es schwirrt einiges in unserer Erdumlaufbahn herum. Satelliten, die uns mit Informationen versorgen - und Weltraumschrott. "Dieser stellt eine zunehmende Gefahr für die Satelliten dar", sagt das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik.

Um einen Überblick über die Lage zu gewinnen, wurde das Institut damit beauftragt, ein Weltraumüberwachungsradar zu entwickeln. Das ist nun fertig und wurde bereits verladen. Am Montagabend (29.06.2020) startete die Reise von Bonn zum neuen Bestimmungsort bei Koblenz.

180 Tonnen Weltraumradar

Der Transport - eine logistische Meisterleistung: Zwei Kräne hieften jeweils einen Sende- und Empfangscontainer auf Schwerlaster. Jeder Container wiegt schlappe 96 Tonnen.

Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen

Der Start am Montagabend (29.06.2020) lief ohne Probleme, so ein Sprecher des Fraunhofer-Instituts. Für Autofahrer war die Südbrücke in Bonn zweitweise gesperrt. In den frühen Morgenstunden ist das Weltraumradar an seiner Zwischenstation in Oberpleis angekommen.

Am Dienstagabend ging die Reise über Bundes- und Landstraßen durch den Westerwald weiter. Seinen Zielort - die Schmidtenhöhe in Koblenz - hat der Transport am Mittwochmorgen (01.07.2020) mit ein wenig Verspätung erreicht. In den nächsten Wochen wird das Weltraumradar getestet. Ganz offiziell nimmt es aber erst im Herbst seine Arbeit auf und späht dann nach Weltraumschrott im All.

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Stand: 01.07.2020, 13:57