Weiter Ärger um Schwelmer Knochenmühle

Die Tierkörperverwertungsanlage in Schwelm

Weiter Ärger um Schwelmer Knochenmühle

Von Anna Lena Meinheit

  • Geruchsbelästigungen noch nicht beseitigt
  • Gebäude undicht
  • Fleischreste seien falsch gelagert worden

Die sogenannte Knochenmühle in Schwelm steht weiter unter strenger Beobachtung des Ennepe-Ruhr-Kreises. Seit Jahren gibt es Probleme mit der Tierverwertungsfirma. Anwohner und angrenzende Städte beschweren sich immer wieder über massiven Gestank, der von der Firma ausgeht. Am Donnerstag (14.11.2019) war der derzeitige Stand Thema im Schwelmer Hauptausschuss.

Erhebliche Mängel festgestellt

Es muss immer noch an vielen Stellen nachgebessert werden. Der Ennepe-Ruhr-Kreis hat eine längere Mängelliste erstellt. Das Dach und Gebäudewände seien undicht. Fleisch wurde, der Verwaltung zufolge, teilweise neben dem dafür vorgesehenen Bunker gelagert. Im Luftkondensator seien Knochenreste gefunden worden. Die Firma verarbeitet Schlacht- und Tierreste. Eine Nachbesserung habe teilweise schon stattgefunden.

Alle zwei Wochen führt der Kreis Kontrollen in der Firma durch. Allerdings sei der Betreiber oft nicht anwesend und es werden regelmäßig Zwangsgelder fällig, so die Kreisverwaltung.

Stand: 15.11.2019, 12:49