Schwelbrand in Biogasanlage in Wipperfürth

Nachtaufnahme an der ausgebrannten Biogasanlage mit Feuerwehrmännern

Schwelbrand in Biogasanlage in Wipperfürth

Von Christian Licht

In der Nacht auf Samstag hat es im Filter einer Biogasanlage in Wipperfürth einen Schwelbrand gegeben. Die Ursache ist noch unklar.

Von seinem Fenster aus kann Landwirt Heinz Raffelsiefer auf Teile seiner Biogasanlage schauen. Gerade noch rechtzeitig entdeckte er ein Flackern auf seinem Hof. "Das war kein großes offenes Feuer, sondern ein Schwelbrand. Wir haben das noch rechtzeitig erkannt und die Anlage abgestellt. Danach haben wir sofort die Feuerwehr gerufen," erklärt Heinz Raffelsiefer.

Rettungskräfte erreichten Brandherd mit Mühe

Portrait Heinz Raffelsiefer

Die herbeigerufenen Rettungskräfte konnten nur mit Mühe zu dem Brandherd vordringen und schließlich den Schwelbrand löschen. Danach werden Teile der Anlage abgekühlt. Unklar ist immer noch, warum sich der Schwelbrand in der Filteranlage entwickelt hat. Schließlich lief die Anlage seit Jahren ohne größere Probleme.

Suche nach dem Brandherd

Nahaufnahme ausgebrannte Biogasanlage

Jetzt will Heinz Raffelsiefer gemeinsam mit dem Hersteller der großen Filter herausfinde, wie es zu dem Brand gekommen ist. Nach einem erstem Informationsaustausch am Telefon wollen Mitarbeiter der Herstellerfirma in den nächsten Tage die beschädigten Geräte untersuchen.

Biogas vom Bauernhof

Die große Biogasanlage gehört zu einem Bauernhof. Der Betrieb in Wipperfürth gilt als einer der größten Milchviehhöfe der Region. Die Gülle von etwa 760 Kühen wird genutzt, um Strom zu erzeugen. Täglich fallen etwa 50 Kubikmeter Gülle an. Nach dem Brand von Freitagnacht (30.11.2019) sind inzwischen Teile der Anlage wieder in Betrieb.

Stand: 02.12.2019, 17:54