Schüler protestieren für Klimaschutz

Schüler protestieren für Klimaschutz

  • Schüler fordern Zukunft
  • Aufruf in sozialen Netzwerken
  • Schwedische Schülerin ist Vorbild

In Köln und Aachen haben Schüler für den Klimaschutz gestreikt und sind nicht zur Schule gegangen. Vor dem Kölner Rathaus haben sie unter dem Hashtag #FridaysForFuture für bessere Zukunftsaussichten demonstriert.

Nina aus Niederkassel hatte zum Protest ein selbstgemachtes Plakat mitgebracht.

Nina aus Niederkassel hatte zum Protest ein selbstgemachtes Plakat mitgebracht.

Rund 50 Schüler nahmen am Freitag (14.12.2018) an der Streikaktion in Köln teil. Auf mitgebrachten Fahnen und Transparenten standen Forderungen wie „Kohleaussteig sofort“ oder "Wir lassen uns die Zukunft nicht wegbaggern". Die Schüler kommen aus Köln, Bonn und Niederkassel, einem kleinen Ort in der Nähe Kölns. Nina aus Niederkassel sagte dem WDR: "Wir sind hier, um für echten Klimaschutz zu streiken. Weil es unsere Zukunft ist, die von der Politik ignorant verspielt wird".

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"Wir wollen Deutschland, Europa und die ganze Welt wachrütteln", sagte der 19-jährige Felix Kehren, einer der Mitorganisatoren in Aachen.

Junge Schwedin startete Protest

Die Bewegung ist zum Ende der UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz entstanden. Vorbild ist die 15-jährige Schwedin Greta Thunberg, die seit Monaten immer freitags gegen die Klimakrise protestiert. In Kattowitz beraten fast 200 Staaten über Maßnahmen zum Klimaschutz.

Deutsche Schüler wurden auch von Initiativen wie der Grünen Jugend, der Jugendgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) und von Protestgruppen, die sich für den Erhalt des Hambacher Forstes eingesetzt haben, zum Mitmachen aufgefordert. Eine Mutter erklärte auf Twitter, dass sie ihre Tochter für die Demonstrationen beurlaubt habe und stolz auf das Engagement ihres Kindes sei.

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Klima: "Nachholbedarf" für Deutschland

WDR 5 Morgenecho - Interview 14.12.2018 06:12 Min. Verfügbar bis 14.12.2019 WDR 5

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Stand: 14.12.2018, 09:44

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