Rhein/Ruhr: Weniger Schülerlotsen, Städte suchen Lösung

Ein Verkehrshelfer (Schülerlotse) steht an einem Fußgängerüberweg und überwacht den Schulweg der Kinder

Rhein/Ruhr: Weniger Schülerlotsen, Städte suchen Lösung

Polizei und Verkehrswachten in der Region bilden immer weniger Schülerlotsen aus. Deshalb übernehmen mittlerweile immer mehr Eltern die Aufgabe. Viele Städte suchen aber auch nach anderen Möglichkeiten, den Schulweg sicher zu machen.

In Mönchengladbach gibt es zum Beispiel nur noch rund 70 klassische Schülerlotsen, also Schüler ab 13 Jahren, die für die Kleineren Autos stoppen und sie sicher über die Straße bringen. Sie werden dabei von 200 Eltern unterstützt, weil immer weniger Jugendliche dazu Lust haben.

Verkehrswacht und Polizei setzen deshalb zunehmend auf andere Lösungen. Wie den sogenannten "Walking Bus", bei dem sich die Kinder treffen und dann von Eltern in der Gruppe zur Schule geführt werden. Experten werten auch die Haltestellen für Eltern-Taxis als Erfolg: Sie verhindern nämlich, dass Eltern mit ihren Autos bis vor’s Schultor fahren und die Straßen damit unübersichtlich und das Straßequeren für junge Schüler gefährlicher machen.

Stand: 28.08.2019, 07:40