Morsbroicher äußern Wünsche zu neuem Schlosspark

Schloss Morsbroich in Leverkusen.

Morsbroicher äußern Wünsche zu neuem Schlosspark

  • Morsbroicher Schlosspark wird neu gestaltet
  • Bürgern ist Naturschutz wichtig
  • Mehr Veranstaltungen gewünscht

Der Schlosspark des Museums Morsbroich in Leverkusen soll neu gestaltet werden. Am Dienstagabend (29.10.2019) konnten Bürger ihre Wünsche und Anregungen für den neuen Schlosspark äußern.

Gastronomie soll in den Park

Bei der Bürgerbeteiligung zeigte sich, dass der Naturschutz bei der Gestaltung des Schlossparks der Naturschutz berücksichtigt werden soll. Der Baumbestand soll erhalten und die Tierwelt geschützt werden. Viele Bürger wünschen sich außerdem eine attraktive und funktionierende Gastronomie. Derzeit steht das Restaurant leer. Andere wünschen sich mehr Veranstaltungen. Die Leverkusener erhoffen sich dadurch, dass sie von dem Park tatsächlich etwas haben, auch unabhängig von einem Museumsbesuch.

"Alles Farbe!" - Jörn Stoya im Museum Morsbroich

WDR 3 Mosaik 27.07.2019 06:25 Min. Verfügbar bis 26.07.2020 WDR 3

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Chronischer Besuchermangel im Museum

Ein Areal ist auf einer Karte umrahmt

Rund um das Schloss soll der Park neu gestaltet werden

In einem waren sich alle Bürger einig: Ein neuer Park allein wird dem Museum Schloss Morsbroich nicht auf die Beine helfen. Ein neues Museumskonzept sei dringend nötig. Noch immer kommen viel zu wenig Besucher ins Schloss. Nicht einmal 16.000 waren es vergangenes Jahr. Tendenz fallend. Zum Vergleich: Die Leverkusener Kunstnacht schafft es an einem Abend auf 21.000 Besucher. 

Bester Entwurf wird im März 2020 gekrönt

Insgesamt konkurrieren sechs Planungsbüros um den Zuschlag für die Gestaltung des neuen Parks. Diese waren am Dienstagabend auch anwesend, um sich die Wünsche der Bevölkerung anzuhören. Schließlich sollen diese in die Planung einbezogen werden. Die Landschaftsarchitekten müssen nun ihre Konzepte entwickeln. Im März 2020 wird eine Jury den besten Entwurf bekanntgeben. Danach kann der Park neu gestaltet werden. Ein Vorteil für die Stadt: Das 1,2 Millionen Euro teure Vorhaben wird zu 90 Prozent vom Bund gefördert. 

Stand: 30.10.2019, 13:51