Streit um Schließung der Geburtsstation Bad Honnef

Drei neugeborene Zwillingspaare in der Geburtsabteilung eines Klinikums (20.01.2009)

Streit um Schließung der Geburtsstation Bad Honnef

Viele Eltern hatten die Schließung der Geburtshilfestation in Bad Honnef kritisiert. Jetzt hat die SPD Kreistagsfraktion einen offenen Brief an Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) geschrieben.

Seit dieser Woche gibt es im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis nur noch zwei Geburtsstationen, in Troisdorf und Sieglar. Das bedeutet, je nach Wohnort müssen werdende Eltern ab sofort zur Entbindung 30 Minuten oder mehr zur Klinik fahren. Das kann zu Problemen führen.

Die Rhein-Sieg-SPD fordert jetzt vom Land NRW, noch einmal mit dem Krankenhausträger in Bad Honnef zu sprechen. Wenn der sagt, es bleibt bei der Schließung, dann fordert die SPD mehr Personal für die beiden verbliebenen Geburtshilfe-Kliniken im Kreis. Denn die arbeiten jetzt schon am Limit, so die SPD. Außerdem kämen für diese Kliniken durch die Schließung in Bad Honnef noch einmal rund 500 Geburten im Jahr dazu.

Stand: 02.02.2021, 09:43

Weitere Themen