Mutmaßlicher Kopf einer Schleuserbande in Wuppertal festgenommen

Symbolbild: Blaulicht der Polizei

Mutmaßlicher Kopf einer Schleuserbande in Wuppertal festgenommen

Der Bundespolizei ist es gelungen, in Wuppertal den mutmaßlichen Kopf einer Schleuserbande festzunehmen. Es gab auch Durchsuchungen in Mönchengladbach und im Kreis Warendorf.

In Wuppertal ist am Dienstagmorgen ein 34-jähriger Syrer verhaftet worden. Er soll laut der Bundespolizei in München der mutmaßliche Anführer einer Schleuserbande sein, die nach jetzigem Ermittlungsstand an mindestens sechs Transporten mit mindestens 43 geschleusten Personen beteiligt gewesen.

Durchsuchungen im Kreis Warendorf und Mönchengladbach

Bundesweit wurden mehrere Wohnungen durchsucht, in Ostbevern (im Kreis Warendorf) die Wohnung eines weiteren mutmaßlichen Mitglieds. Der Mann, ebenfalls Syrer, soll sich um die Finanzen und die Geldströme gekümmert haben. Verhaftet worden ist er aber nicht, aber die Polizei hat nach Beweismitteln wie Handys oder Unterlagen gesucht.

Einsätze der Bundespolizei gab es auch in Mönchengladbach.

Mutmaßliche Schleuserbande in ganz Deutschland aktiv

Die mutmaßliche Schleuderbande soll über einen längeren Zeitraum mehrere Menschen, unter anderem aus Syrien und Ägypten, heimlich über Bayern und Sachsen aus dem Ausland nach Deutschland gebracht haben. Dementsprechend sind auch unterschiedliche Staatsanwaltschaften in diesem Fall involviert. Es ermitteln Dresden, Traunstein und Landshut. Die Bande selbst soll über ganz Deutschland verteilt sein.

Stand: 12.01.2021, 14:33