Geldspritze für marodes Museum Insel Hombroich  

Museum Insel Hombroich Turm

Geldspritze für marodes Museum Insel Hombroich  

  • Museum Insel Hombroich wird saniert
  • Über 15 Millionen Euro Fördergelder
  • Museum in Neuss landesweit einzigartig

Das Museum Insel Hombroich in Neuss ist marode – ab Ende dieses Jahres werden dort zwei zentrale Kunst-Pavillons für 15,3 Millionen Euro saniert. Das teilte das Museum am Montag (04.02.2019) mit.

Sanierung bis Frühjahr 2022

Nach über 30 Jahren sind die Pavillons "Labyrinth" und das "Zwölf-Räume-Haus" sanierungsbedürftig. Durch ein Dach tropft Wasser, die Heizungen funktionieren nicht mehr richtig. Jetzt kann die Stiftung die Häuser nach und nach sanieren. Außerdem wird ab dem Frühjahr das Atelierhaus des 2013 verstorbenen Malers Gotthard Graubner auf dem Gelände zu sehen sein.

Insgesamt sollen die Arbeiten bis Anfang 2022 dauern. Finanziert wird die Sanierung größtenteils durch das Land NRW sowie den Bund mit jeweils 6,5 Millionen Euro. Auch die Stadt Neuss und der Landkreis unterstützen die Sanierung – dazu kommt eine Spende der Unternehmerin Susanne Klatten.

Finanzspritze als Befreiungsschlag

Die Finanzspritze sei wie ein Befreiungsschlag, auf den man jahrelang gewartet hatte, sagte eine Museums-Sprecherin dem WDR. Das Museum Insel Hombroich in Neuss gilt landesweit als einzigartig. In der Auenlandschaft stehen verschiedene Pavillons, die als begehbare Skulpturen entworfen wurden.

Stand: 04.02.2019, 13:30