Krefelder Grotenburg wird bis Sommer 2021 saniert

Krefelder Grotenburg wird bis Sommer 2021 saniert

Von Peter Hild

  • Grotenburg soll bis Sommer 2021 drittligatauglich werden
  • Krefelder Rat hat elf Millionen Euro bewilligt
  • Projektleiter hält Zeitplan für sehr ambitioniert

Das marode Grotenburg-Stadion in Krefeld soll bis Sommer nächsten Jahres fit für die Dritte Liga gemacht machen. Die Stadt und das beauftragte Planungsbüro haben am Sonntag (15.03.2020) erstmals einen konkreten Zeitplan vorgelegt. Für die Sanierungskosten hat der Stadtrat bislang elf Millionen Euro bewilligt. Sollte es teurer werden, müsste er weitere Gelder beschließen.

Zeitplan: "Realistisch" bis "ambitioniert"

"Wir halten den Zeitplan für realistisch. Viele sind ja enttäuscht, dass es so lange dauert, aber es gab einen großen Planungsvorlauf und viele rechtliche Dinge zu beachten", erklärte Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer (SPD). Zahlreiche Arbeiten seien bereits erledigt worden - unter anderem seien Heizungen, die Lüftung und die Sanitäranlagen repariert worden.

Projektleiter Matthias Schöner äußerte sich zurückhaltender. Weil viele Arbeiten nun parallel laufen müssten, sei der Zeitplan "sehr ambitioniert". Ziel aller Beteiligten ist es, dass der KFC Uerdingen mit Beginn der Saison 2021/22 wieder in der Grotenburg spielen kann.

Auswirkungen bei Verzögerungen unklar

Sollte es Verzögerungen bei den Arbeien geben, müssten sich die Uerdinger wohl für eine weitere Saison einen Ausweichspielort suchen. Bereits seit Sommer 2018 trägt der Klub seine Heimspiele zunächst in Duisburg und aktuell in Düsseldorf aus.

Investoren-Gespräche für Weiterentwicklung

Für den Fall eines Aufstiegs in die zweite Liga würden bereits erste Gespräche mit potentiellen Investoren geführt, um das Stadion auch zweitligatauglich zu machen, sagte Oberbürgermeister Meyer. Er stellte klar, dass die Stadt eine weitere Modernisierung finanziell nicht alleine stemmen könnte.

Stand: 15.03.2020, 16:44