Safer Internet Day: Aktion gegen Hass im Netz

Ein junges Mädchen zeigt das Display eines Smartphones

Safer Internet Day: Aktion gegen Hass im Netz

  • Aktionstag zu Sicherheit im Netz
  • Veranstaltung mit Düsseldorfer Schülern
  • Hass im Internet ist Alltag

Ein Zeichen gegen Hass im Internet setzen – das ist das Ziel des Safer Internet Day. Erstmals fand die zentrale Veranstaltung des Aktionstags am Dienstag (05.02.2019) in einer Düsseldorfer Schule statt.

Safer Internet Day 2019 in Düsseldorf

Jeannine Michaelsen, Faisal Kawusi und Eko Fresh sprechen mit Schülern über Sicherheit im Netz.

Durch Diskussionen mit Prominenten wie Comedian Faisal Kawusi, Rapper Eko Fresh und Moderatorin Jeannine Michaelsen sowie Vertretern aus der Politik sollten die Schüler für mehr Sicherheit im Internet sensibilisiert werden. So berichteten die Prominenten beispielsweise über ihre Erfahrungen mit Hasskommentaren.

"Wenn man 'zurückätzt', macht man die Sache nur noch schlimmer. Am besten sollte man darüberstehen und gar nichts sagen oder aber mit Liebe reagieren," erklärt die Kölner YouTuberin Silvi Carlsson vor einer achten Klasse ihren Umgang mit Hasskommentaren. Nicht nur Schüler gehören zur Zielgruppe des Safer Internet Day – das Thema soll in den Fokus der Allgemeinheit gerückt werden.

Angst vor Bloßstellung in sozialen Netzwerken

Dass Hass und Beleidigungen im Netz zum Alltag gehören, geht auch aus einer aktuellen Forsa-Studie hervor, die zum Safer Internet Day von der Landesmedienanstalt NRW beauftragt wurde. Befragt wurden 1.000 Internetnutzer ab einem Alter von 14 Jahren.

Demnach beteiligt sich etwa jeder Vierte nicht an Diskussionen im Internet aus Angst, bloßgestellt zu werden. Zwar lehnen nahezu alle Befragten das Beleidigen von Menschen in sozialen Netzwerken ab, gleichzeitig gaben aber 16 Prozent zu, schon selbst einen "unsachlichen Kommentar" geschrieben zu haben.

EU initiiert den Safer Internet Day

Der von der Europäischen Union initiierte Safer Internet Day findet seit 2004 jährlich im Februar statt – mittlerweile wird der Aktionstag weltweit veranstaltet.

Hassreden im Internet Lokalzeit am Samstag 02.02.2019 03:12 Min. UT Verfügbar bis 02.02.2020 WDR Von René Rabenschlag

Cyber-Mobbing: Wie schütze ich mein Kind?

WDR 5 Neugier genügt - Freifläche 05.02.2019 09:51 Min. Verfügbar bis 05.02.2020 WDR 5

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Stand: 05.02.2019, 15:32

Kommentare zum Thema

1 Kommentar

  • 1 Im_tiefsten_Digi_Tal 05.02.2019, 17:39 Uhr

    Niemand wird mit vorgehaltener Waffe gezwungen, (digitale) Gefilde aufzusuchen, von denen doch allgemein bekannt ist, wie es dort zugeht. Wer wider alles allgemein bekanntes Wissen allen Ernstes IMMER NOCH Accounts bei den ASOZIALEN MEDIEN wie Facebook, Twitter, WhatsApp und ihren Spießgesellen und Komplicen unterhält - dem und der ist beim besten Willen nicht mehr zu helfen, selbst wenn man natürlich konzedieren muß, daß viele (die meisten?) gar nicht mehr heraus KÖNNEN, selbst wenn sie wollten: Denn sie sind m.E. nicht nur ABHÄNGIG, sondern regelrecht SUCHTKRANK. Aber auch Süchtige können aus ihrer Sucht heraus - freilich müßte es mehr Ausstiegshilfen für die Suchtkranken und mehr Prävention für die geben, die bisher nicht abgerutscht sind. Auf jeden Fall wäre es mit Haß im Netz schnell vorbei, wenn keiner und keine mehr hinginge: Denn "BRAUCHEN" tut diesen Asoziale-Medien-DRECK wahrhaftig niemand: WERDET ABSTINENT! BOYKOTTIERT FACEBOOK, TWITTER, WHATSAPP UND KOMPLICEN!