Kritik an Wasser-Abpumpung für Tagebau Hambach

Eine mit einer Drohne erstellte Luftaufnahme zeigt den Braunkohletagebau Hambach (hinten) und den Hambacher Forst (vorn).

Kritik an Wasser-Abpumpung für Tagebau Hambach

  • RWE plant, Grundwasser für Tagebau abzupumpen
  • Bislang 1.400 Einwendungen bei Bezirksregierung
  • BUND fordert neues Konzept

Gegen einen Antrag von RWE, weiter Grundwasser für den Tagebau Hambach abzupumpen, gibt es Widerstand. Bei der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg sind 1.400 Einwendungen eingegangen.

Wasser-Abpumpung bis 2030

In fast allen betroffenen Kommunen ist die Frist für Einwendungen nun abgelaufen. Ergebnis: Vor allem Umweltverbände, Landwirte und Bürgerinitiativen, aber auch Kommunen wehren sich gegen die Pläne von RWE.

Der Tagebaubetreiber will rund 450 Millionen Kubikmeter Grundwasser abpumpen - bis 2030. Laut Bezirksregierung würde sich auch ein früheres Ende des Tagebaus Hambach nicht auf die Menge des abzupumpenden Grundwassers auswirken.

Kritik vom Umweltverband

Der BUND sieht das anders: Er erwartet einen Verkleinerung des Tagebaus und fordert daher von RWE ein neues Konzept. Die Berliner Kohlekommission hat in ihrem Abschlussbericht erklärt, dass es wünschenswert sei, wenn der Hambacher Forst stehen bleibt.

1.400 Einwendungen gegen Wasser-Abpumpung von RWE

00:31 Min. Verfügbar bis 29.08.2020

Stand: 29.08.2019, 15:36