RWE startet Abriss von Häusern in Erkelenz-Lützerath

Ein Bagger reisst ein Haus ab

RWE startet Abriss von Häusern in Erkelenz-Lützerath

Der RWE-Konzern hat am Morgen mit dem Abriss mehrerer Häuser in der Ortschaft Lützerath begonnen. Der Ort soll dem heranrückenden Braunkohletagebau Garzweiler II weichen.

Bei den Braunkohlegegnern stoßen die Arbeiten auf Kritik: In Zeiten der Klimakrise sei die Zerstörung von Dörfern für die Braunkohle nicht zu verantworten. Wir sind fassungslos, sagt Britta Kox von der Initiative “Alle Dörfer bleiben”. In der Ortschaft Lützerath sind noch einige Häuser bewohnt. Dennoch schaffe RWE Fakten. Laut Polizei hatten sich die Aktivisten unter anderem vor einen anfahrenden Tieflader gesetzt. Andere hätten versucht, Absperrungen zu überwinden. Einer der rund 50 Aktivisten wurde leicht verletzt.

Weitere Proteste angekündigt

Für die kommenden Tage sind weitere Proteste und Mahnwachen angekündigt, ähnlich wie 2018 im Hambacher Forst, so eine Sprecherin der Initiative “Lützerath lebt”. Die Polizei ist mit mehreren Hundertschaften im Einsatz.

Stand: 18.01.2021, 17:50