Rußrindenpilz: Köln fällt viele Bäume

Unter der Rinde sitzt der Rußrindenpilz

Rußrindenpilz: Köln fällt viele Bäume

  • Rußrindenpilz hat Bergahorne befallen
  • Stadt Köln fällt bis zu 1.000 Bäume
  • Pilzsporen können gesundheitsschädlich sein

Die Stadt muss bis zu 1.000 Bäume fällen, wie sie am Dienstag (30.07.2019) mitteilte. Die Bäume sind krank oder abgestorben. Darunter sind viele Bergahorn-Bäume, die mit dem so genannten Rußrindenpilz befallen sind. Der Pilzbefall kann Spaziergänger oder Badegäste beeinträchtigen. Denn aufgewirbelte Sporen können Reizhusten, Fieber und Atemnot auslösen.

Absperrungen sollen schützen

Ein Absperrband vor einem Waldstück

Warnung vor Rußrindenpilz

Zum Beispiel am Fühlinger See ist ein Wäldchen mit zirka 300 Bäumen betroffen, die abgeholzt werden müssen. Wegen der Sporen hat die Stadt Köln das Wäldchen abgesperrt. Doch vor Oktober wird aus der Abholzung der abgestorbenen Bäume laut Stadt nichts. Denn zurzeit muss die Stadt in Parks und an den Straßenrändern viele kranke Bäume vorrangig entfernen, die umstürzen könnten.

Der Bergahorn braucht feuchtes Wetter, um zu gedeihen. Die Trockenheit der vergangenen beiden Jahre machte ihn anfällig für den Rußrindenpilz. Deshalb sind laut Stadt viel Bäume krank oder schon abgestorben. Vor allem jungen Bäumen macht die Trockenheit zu schaffen. Sie haben flache Wurzeln und kommen so nicht gut ran an Wasser.

Stand: 30.07.2019, 11:18

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