Hitze schadet der Zuckerrübe

Ein ausgetrocknetes Rübenfeld

Hitze schadet der Zuckerrübe

Die extreme Hitze macht den Zuckerrüben im Raum Aachen/Düren/Heinsberg zu schaffen. Zwar hat es im Juni relativ viel geregnet, aber nicht genug, um alle Böden aufzufüllen.

In der Jülicher Börde gibt es zwar fruchtbare Böden, die mehr Wasser speichern und somit auch längere Trockenperioden überstehen können. Anders sieht es aber zum Beispiel im Selfkant oder der Eifel aus. Dort ist die Wasserspeicherfunktion des Bodens nicht so gut.

Eine ausgetrocknete Rübe

Bernhard Conzen zeigt eine vertrockene Rübe auf dem Feld

Wenn es nicht bald für ein paar Tage durchgängig regnet, wird der Zuckerertrag in diesem Jahr geringer ausfallen, fürchtet Bernhard Conzen, Vorsitzender des Rheinischen Rübenverbandes aus Gangelt. Sollte der Regen auch in den nächsten Wochen ausbleiben, könnte die Rübenkampagne nach hinten verschoben werden. Denn die Landwirte haben die Hoffnung, dass es im Spätsommer noch einmal regnet.

Normalerweise beginnt die Kampagne Mitte September, jetzt könnte es Ende September, Anfang Oktober werden.

Stand: 11.08.2020, 14:07