Unfälle und Polizeieinsätze: Rosenmontag in Düsseldorf und Köln

Unfälle und Polizeieinsätze: Rosenmontag in Düsseldorf und Köln

  • Frau in Köln von Bahn erfasst
  • Wenige Polizeieinsätze in Köln und Düsseldorf
  • Beamte beenden Schlägereien

Die Bilanz der Rosenmontagszügen wird von einem tödlichen Unfall in Köln getrübt. Am Rosenmontag (24.02.2020) ist am Barbarossaplatz in Köln eine junge Frau ums Leben gekommen. Nach WDR-Informationen soll die 20-Jährige aus Dortmund zwischen zwei aneinandergekoppelten Straßenbahnwagen durchgeklettert sein. Beim Anfahren der Bahn wurde die Frau tödlich verletzt.

Die Polizei musste nach dem Unfall auch zu einem Einsatz ins Kölner Studentenviertel, weil dort Angriffe von Jugendgangs auf Karnevalisten drohten. Mit einem Großaufgebot gelang es der Polizei, die Gangs aus dem Viertel zu verdrängen. Am Wochenende hatte die Polizei zeitweise Teile des Viertels wegen der Schlägertrupps geräumt.

Fuß eines Mädchen in Rolltreppe eingeklemmt

In einem Kölner Hotel wurde der Fuß eines siebenjährigen Mädchens in der abwärts fahrenden Rolltreppe eingeklemmt. Die Rettungskräfte benötigten mehr als eine Stunde, um das Mädchen zu befreien. Wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte, befinde sich das Kind nicht in Lebensgefahr, aber der Fuß sei sehr schwer verletzt worden.

Zwei Polizisten und ein Karnevalist vor dem Kölner Dom

Polizei an Karneval in Köln

Mit mehr als 380 Einsätzen rückte der Rettungsdienst in Köln so oft aus wie im Vorjahr. Die Feuerwehr wurde 43 Mal alamiert. In Düsseldorf hingegen sei es sehr ruhig gewesen.

Grapscher festgenommen

Dabei ging es den Angaben zufolge hauptsächlich um Schlägereien. Allerdings wurde auch ein Mann vorläufig festgenommen, der einer Jugendlichen an die Brust gefasst haben soll.

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Zusätzlich seien zahlreiche Platzverweise erteilt und mehrere betrunkene E-Scooter-Fahrer aus dem Verkehr gezogen worden. "Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die Zahl der Einsätze in der Nacht noch steigen", sagte der Kölner Polizeisprecher. Das hänge mit dem gestiegenen Alkoholpegel zusammen.

Auch die Beamten in Düsseldorf sprachen am Montagabend von "bislang friedlichen Feiern". 40 Personen erhielten demnach einen Platzverweis, fünf "Randalierer" hätten den Tag in Polizeigewahrsam verbringen müssen.

Stand: 24.02.2020, 20:48