Riesen LED-Wand für Düsseldorf

Animation, LED-Fassade im Kö-Bogen II in Düsseldorf

Riesen LED-Wand für Düsseldorf

  • Investor plant eine Art "Times Square" in Düsseldorf
  • Riesige LED-Fassade mit Filmen, Werbung und Bildern
  • Einige Parteien kritisieren die Pläne

Ein Investor will am künftigen "Kö-Bogen II" entlang der Schadowstraße eine große LED-Fassade anbringen lassen. Der Planungsausschuss der Stadt hat den Weg für diese Pläne am Mittwoch (27.03.2019) mit einer großen Mehrheit freigemacht.

Auf der LED-Wand soll 15 Stunden täglich Filme und Bilder von städtischen Kultureinrichtungen, aber vor allem auch Fremdwerbung laufen.

Kritik an dem Projekt aus der Politik

In der Politik gibt es durchaus Kritik an den Plänen - die FDP bezeichnet die LED-Wand als "Monstrum" und als "Times Square für Arme, der dort nicht hinpasst." Die Grünen sind zwar dafür, wollen aber vor allem eine zu starke Lichtverschmutzung verhindern.

SPD und CDU unterstützen die Pläne, knüpfen daran aber mehrere Bedingungen. So sollen dort zum Beispiel "unangemessene Werbung" oder zu grelle Farben vermieden werden.

Insgesamt sehen sie die LED-Fassade aber als Chance, die sich gut ins Stadtbild einfügen könne. Ein Gutachten des städtischen Umweltamtes soll jetzt prüfen, wie die geforderten Bedingungen erfüllt werden können.

Konkrete Umsetzung und Zeitplan noch unklar

Animation, LED-Fassade im Kö-Bogen II in Düsseldorf

An der Seite zur Schadowstraße hin soll die Werbewand angebracht werden.

Wann genau und in welcher Form die übergroße LED-Fassade am "Kö-Bogen II" letztendlich umgesetzt wird, hängt auch davon ab, wann das sogenannte "Ingenhoven-Tal" - der geplante neue Shopping-Hotspot in der Stadtmitte - fertig wird. Aktuell ist dafür der Herbst 2020 angepeilt.

Stand: 27.03.2019, 17:47