Neue Rheinquerung im Kölner Süden bis 2030

Geplante Rheinbrücke mit zwei möglichen Varianten

Neue Rheinquerung im Kölner Süden bis 2030

  • Planungen für neue Rheinquerung
  • Hunderte Bürger bei Infoveranstaltungen
  • Trassenverlauf soll bis Ende des Jahres feststehen

Im Kölner Süden soll bis zum Jahr 2030 eine neue Rheinquerung gebaut werden. Am Samstag (16.03.2019) haben Hunderte Bürger in Porz und in Wesseling an Informationsveranstaltungen auf einem Ausflugsschiff teilgenommen.

Trasse noch nicht festgelegt

Der Landesbetrieb Straßen NRW will gemeinsam mit Bürgern, Politikern und Interessengruppen klären, wo die neue Rheinquerung und die neue Verbindungsautobahn verlaufen sollen. Die Planungen stehen noch ganz am Anfang. Es gebe keinerlei Vorfestlegung auf eine Trassenvariante, sagen die Planer. Unklar ist auch noch, ob eine Brücke oder ein Tunnel gebaut werden soll.

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Planungswerkstatt im September

Ende des Jahres will Straßen NRW in Abstimmung mit Bürgern darüber beraten, wo die neue Rheinquerung verlaufen soll. Vorher soll es im September eine große Planungswerkstatt geben, in der die Erkenntnisse der Planer ganz konkret mit den Überlegungen der Bürger abgeglichen werden sollen, kündigte Willi Kolks an, der bei Straßen NRW für die Planung zuständig ist.

Willi Kolks, Straßen NRW, über das Verfahren

00:22 Min. Verfügbar bis 18.03.2020

Die etwa zehn Kilometer lange Trasse soll die Autobahnen 553 und 555 auf der linken Rheinseite mit der A59 im Rechtsrheinischen zwischen Godorf und Niederkassel verbinden. Die Kosten werden mit 400 Millionen Euro veranschlagt.

Stand: 18.03.2019, 10:50

Kommentare zum Thema

4 Kommentare

  • 4 Ingo S 19.03.2019, 04:37 Uhr

    Kein Geld, kein Personal, keine Handwerker um die bestehende Infrastruktur "in Schuss" zu halten, aber mal eben 10km _neue_ Autobahn bauen wollen. Vom Flächenfraß, in dieser auch für die Landwirtschaft (Nahrungsmittelanbau!!) wichtigen Gegend, will ich gar nicht erst anfangen! Ach ja: 1km Autobahn kostet zw. 6 und 20 Millionen Euro, je nach Ausführung (Tunnel, Lärmschutz,...) hinzu kommen Opportunitätskosten . Über so einen * kann ich wirklich nur noch den Kopf schütteln.

  • 3 Stakeholdermanagement 18.03.2019, 16:12 Uhr

    Schön das diesmal die Stakeholder Anwohner mit einbezogen werden sollen. Ich hoffe das klappt und man kann die Meinung derjenigen, welche mit dem Ergebnis tagtäglich leben müssen auch berücksichtigen.

  • 2 Herbert Müller 18.03.2019, 15:17 Uhr

    Hallo WDR! Die 2 Varianten zeigen nur die Verbindung zwischen der A59 und der A555. Aber wo genau soll die A553 dann noch verbunden werden? Für das Neubaugebiet in Wesseling-Keldenich wäre das schlecht, wenn neben Variante 2 auch noch die A553 verbunden werden sollte.

  • 1 Robert Kaufmann 18.03.2019, 13:23 Uhr

    Moin, die Lösung über Godorf ist die einzige die Sinn macht. Über Wesseling ist doch gar keine vorhandene Anbindung da, weder von der A555 noch von der A553, also werden all die LKW aus oder in die Eifel die Landstrassen verstopfen und rechtsrheinisch muß ja eh alles neu gebaut werden!

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