Rheinbahn spielt Prototyp-Panne herunter

Rheinbahn U75

Rheinbahn spielt Prototyp-Panne herunter

  • Rheinbahn: Keine Einschränkungen durch die Prototyp-Panne
  • Gespräche mit Hersteller sind geplant
  • Neue Züge hätten nicht sofort in Duisburg fahren können

Die Panne beim Nahverkehrs-Unternehmen für Düsseldorf und Duisburg soll kaum Auswirkungen haben. Weder zeitlich, wirtschaftlich noch finanziell würde es durch den Planungsfehler der Rheinbahn Einschränkungen geben, teilte die Rheinbahn am Dienstag (09.10.2018) dem WDR mit.

Nicht erste Negativmeldung für Rheinbahn

Hintergrund: Weil er zu breit ist, kann ein Prototyp der neuen Düsseldorfer Stadtbahn in Duisburg einige U-Bahn-Haltestellen nicht anfahren. Es war nicht die erste Negativschlagzeile für die Rheinbahn in den letzten Wochen: Ein Mitarbeiter der Rheinbahn soll seinen Arbeitgeber um fast 250.000 Euro geprellt haben. Dem Verdacht nach bestellte er Privatsachen über die Firma.

Kostenfrage offen

Zwar muss mit dem Hersteller Bombardier geklärt werden, ob sich einige Züge noch auf die speziellen U-Bahnhöfe in Duisburg anpassen lassen. Falls aber zu hohe Kosten entstehen, würde die Rheinbahn keine Änderungen in Auftrag geben. Die Züge würden sich auch problemlos auf anderen Linien (U74, U75, U77 und U78) einsetzen lassen.

Erst ab 2021 geplant

Die neuen Züge hätten sowieso erst im Jahr 2021 in Duisburg fahren können, betonte der Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher. Der Grund hierfür liege in einem Zugsicherungs-System, welches erst im Dezember 2020 aktualisiert würde.

Außerdem wäre es für Duisburg kein Problem, wenn dort keine neuen Züge eingesetzt würden. Die Züge der U79 in Duisburg seien in einem relativ modernen Zustand. Auf der Strecke der U75 würden Züge der ältesten Generation fahren und dort kann die neue Fahrzeug-Generation problemlos eingesetzt werden.

Stand: 09.10.2018, 19:25