Schwieriges Rudern im Kölner Niedrigwasser

Ruderer bei Niedrigwasser im Rhein

Schwieriges Rudern im Kölner Niedrigwasser

  • Ruderer müssen ihre schweren Boote weiter tragen
  • Mehr Sogwirkung im flachen Wasser
  • Ruderer weichen Gefahren möglichst aus

Das Niedrigwasser im Rhein macht auch den Ruderern zu schaffen. Bei Köln lag der Pegel am Freitagmorgen (26.10.2018) bei nur rund 75 Zentimetern.

Für die Ruderer bedeutet das Niedrigwasser im Rhein viel mehr Arbeit. Schon allein die Boote ins Wasser zu bekommen, ist schwierig. Das Flussbett hat sich mehrere Meter zurückgezogen. Deshalb müssen die Ruderer ihre Boote noch weiter tragen als sonst. Und die Boote sind richtig schwer. Sie wiegen teilweise mehr als 100 Kilogramm.

Schiffe kommen viel näher

Ein Ruderboot bei Niedrigwasser auf dem Rhein, im Hintergrund ein Frachtschiff

Ruderer müssen bei Niedrigwasser besonders vorsichtig sein

Beim Kölner Ruderverein von 1877 zum Beispiel wird trotz des Niedrigwassers trainiert. Im Wasser müssen die Ruderer dabei mit einer schmaleren Fahrrinne zurechtkommen. Die Schiffe sind deshalb deutlich näher. Die Sogwirkung ihrer Schiffsschrauben ist stärker. Und auch die Wellen auf dem Rhein bauen sich anders auf als gewohnt.

Ruderer passen extra auf

Gefährlicher als sonst ist das Rudern bei Niedrigwasser nicht, so der Kölner Ruderverein. Aber es sei noch wichtiger als sonst, aufmerksam zu sein und im Zweifel anzuhalten, wenn ein Schiff auf dem Rhein zu nah kommt.

Stand: 26.10.2018, 10:28

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