Klinikum in Würselen will Millionen investieren

Rhein-Maas Klinikum von außen

Klinikum in Würselen will Millionen investieren

  • 55 Millionen Euro sollen investiert werden
  • Geld soll in Ausbau von Abteilungen, Technik und Fortbildung fließen
  • Auch Mitarbeiter sollen entlastet werden

Trotz eines Millionendefizits will das Rhein-Maas-Klinikum in Würselen 55 Millionen Euro investieren. Das Geld soll von der Städteregion Aachen und der Knappschaft-Bahn-See kommen.

In Klinikalltag soll Ruhe einkehren

Eine entsprechende Empfehlung hat der Aufsichtsrat jetzt den beiden Gesellschaftern unterbreitet. Das Geld soll bis 2025 in den Ausbau einzelner Kliniken, neuer Medizintechnik, Fortbildung und Personal fließen. Ein Sprecher sagte, mit den Investitionen soll nach monatelangen Diskussionen um die Zukunft des Krankenhauses wieder Ruhe in den Klinikalltag einkehren.

Neue Chefärzte gefunden

Das Rhein-Maas-Klinikum hat bereits vier neue Chefärzte gefunden, unter anderem für die neuen Kliniken der Gefäß- und der Thoraxchirurgie. Geplant sind außerdem Kurse und Projekte zur Stressentlastung von Mitarbeitern sowie zeitgemäße Arbeitszeitmodelle zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Defizit in Höhe von 3,5 Millionen Euro

Das vergangene Jahr schließt das Rhein-Maas-Klinikum voraussichtlich mit einem Defizit in Höhe von 3,5 Millionen Euro ab. Einen entsprechenden Bericht in der Aachener Zeitung haben Aufsichtsratsmitglieder am Montag (18.03.2019) bestätigt.

Herzambulanz für Frauen Lokalzeit aus Aachen 16.10.2018 05:51 Min. Verfügbar bis 16.10.2019 WDR

Stand: 19.03.2019, 13:05

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