Kölns Oberbürgermeisterin zieht positive Bilanz ihrer Arbeit

Die parteilose Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Kölns Oberbürgermeisterin zieht positive Bilanz ihrer Arbeit

  • Radverkehr in Köln hat deutlich zugenommen
  • Ziele in Bereichen Bildung, Wohnen und Klimaschutz erreicht
  • Reker zieht selbstbewusste Bilanz

Die Stadt Köln ist auf dem Weg zur Radfahrerstadt. Das sagt Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die am Dienstagmittag (05.11.2019) im Rathaus eine Zwischenbilanz ihrer Arbeit gezogen hat. Immerhin würden die Kölner fast die Hälfte aller Wege mit dem Rad oder zu Fuß zurücklegen. Auch weil es mittlerweile in der Stadt mehr Platz für Fahrräder gebe. Durch den Ausbau der Radwege habe der Radverkehr deutlich zugenommen.

Reker zeigt sich zufrieden

Reker legte insgesamt eine sehr selbstbewusste Bilanz vor: Vor allem in den Bereichen Bildung, Wohnen und Klimaschutz habe die Stadt viele der gesetzten Ziele erreicht. Fast 180 Millionen Euro investierte die Stadt in die Sanierung und den Neubau von Schulen.

Köln als "Hauptstadt der Kinderrechte"

Oberbürgermeisterin Köln Henriette Reker

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Außerdem war für die Stadt die "Kölner Erklärung für Kinderrechte" ein Höhepunkt, die in diesem Jahr von vielen internationalen Bürgermeistern unterzeichnet wurde. Köln sei so etwas wie die "Hauptstadt der Kinderrechte". Die Stadt sei auch beim Kampf gegen illegale Vermietungen an Touristen erfolgreich gewesen. 26 Wohnungsbesitzer hätten insgesamt 370.000 Euro an Bußgeld zahlen müssen.

Fahrverbote für bestimmte Strecken sind noch nicht vom Tisch

Beim Thema Umwelt ist es der Stadt laut Henriette Reker zudem gelungen, flächendeckende Fahrverbote zu verhindern. Allerdings räumte Reker ein, dass streckenbezogene Fahrverbote noch nicht vom Tisch seien. Ihr oberstes Ziel sei, dass Köln eine lebenswerte Metropole bleibe.

Stand: 05.11.2019, 18:48