Ermittlungen wegen Betrug mit Corona-Subventionen

Symbolbild Blaulicht Polizei

Ermittlungen wegen Betrug mit Corona-Subventionen

Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mitglieder einer rumänischen Großfamilie wegen Betruges mit Corona-Hilfen. Vier Männer wurden festgenommen. Es geht um Hilfen in Höhe von 1,2 Millionen.

Die Tatverdächtigen sollen die Hilfen gemeinsam mit 9 weiteren Familienmitgliedern bei der Bezirksregierung Düsseldorf beantragt haben - für angeblich notleidende Unternehmen. Insgesamt 800.000 Euro wurden laut Staatsanwaltschaft bereits an die Tatverdächtigen ausgezahlt.

Fälscherwerkstatt aufgeflogen

Bei den Ermittlungen stellte die Polizei fest, dass die Großfamilie in Pulheim eine Fälscherwerkstatt betrieben hat. Dort sollen Personalausweise und Führerscheine nachgemacht worden sein.

Mit Hilfe falscher Dokumente sollen die Tatverdächtigen zu Unrecht Kindergeld beantragt haben. Der Schaden beläuft sich laut Staatsanwaltschaft auf 1,5 Millionen Euro.     

Stand: 02.12.2020, 16:30