Leuchtend gelbe Rapsfelder blühen im Rheinland

Gelbes Rapsblütenfeld in Köln

Leuchtend gelbe Rapsfelder blühen im Rheinland

Von Heinz Horst

  • Rapsblüte hat begonnen
  • Größter Teil wird Speiseöl
  • Bienen produzieren Rapshonig

Viele rheinische Felder leuchten momentan in sattem Gelb. Die Rapsblüte hat begonnen. Der Raps ist mittlerweile die wichtigste heimische Ölpflanze. Auf mindestens fünf Prozent aller landwirtschaftlichen Flächen wird er mittlerweile angebaut, das sind im Rheinland etwa 16.000 Hektar, rund 22.500 Fußballfelder.

Trockener Sommer: Weniger Raps im Rheinland

Wegen des trockenen Sommers im vergangenen Jahr gab es allerdings 10 Prozent weniger, so eine Sprecherin des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes in Bonn. Der Raps blüht je nach Witterung etwa zwei bis vier Wochen lang. In dieser Zeit bietet er vor allem Insekten und Bienen reichlich Nahrung. So ergibt ein Hektar Feldfläche etwa 40 Kilo Rapshonig.

Speiseöl und Margarine

Im Juli beginnt dann die Ernte, in ganz Deutschland rechnet man mit etwa 5 Millionen Tonnen Raps. Der größte Teil geht in die Ernährungsindustrie, zum Beispiel in die Herstellung von Speiseöl und Margarine. Ein kleinerer Teil wird zu Biodiesel verarbeitet. Raps in der Fruchtfolge tut auch dem Boden gut. Er wird bereits im August gesät und entwickelt noch vor dem Winter Blätter. Die schützen den Boden davor, dass Wind und Wasser ihn angreifen können.

Stand: 17.04.2019, 07:00