Kölner Polizei sieht neue Dimension der Gewalt

Kölner Polizei sieht neue Dimension der Gewalt

  • Mehr als hundert vermummte Kölner Gewalttäter
  • Polizeipräsident spricht von blankem Hass
  • 27 potentielle Gewalttäter in Gewahrsam

Die Kölner Polizei hat in der Nacht zum Dienstag (14.08.2018) nach eigenen Angaben eine verabredete Schlägerei zwischen Fans des 1. FC Köln und von Union Berlin unterbunden. Mehr als hundert vermummte Kölner Gewalttäter hatten nach dem Spiel des FC zwei Bussen mit gegnerischen Fans aus Berlin aufgelauert - vermutlich zu einer verabredeten Schlägerei.

Beamter zückte Waffe

Nach WDR-Informationen waren bei dem Einsatz Kölner Gewalttäter mit hoher Geschwindigkeit in unbeleuchteten Pkw auf Polizeibeamte zugerast. Die mussten sich mit Sprüngen in Sicherheit bringen. Ein Beamter zückte daraufhin seine Waffe und stoppte den Fahrer eines vollbesetzten Autos. Schüsse fielen nicht.

"Absolute Respektlosigkeit"

Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob sagte am Dienstagnachmittag (14.08.2018) auf einer Pressekonferenz : "Mit unbeleuchteten Autos auf Polizistinnen und Polizisten zu zu fahren, lässt sich rational nicht mehr erklären. Die Tat dieser Menschen ist gekennzeichnet von blankem Hass, Missachtung von Leben und Gesundheit anderer sowie absoluter Respektlosigkeit." Insgesamt nahm die Polizei 27 potentielle Gewalttäter in Gewahrsam. Außerdem hat sie bei dem Einsatz knapp hundert Handys eingezogen.

Stand: 14.08.2018, 15:52

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