Fastenbrechen mit Muslimen, Juden und Christen in Düsseldorf

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet auf der PK zur Elektromobilität (08.05.2019)

Fastenbrechen mit Muslimen, Juden und Christen in Düsseldorf

  • Ministerpräsident lädt zum Fastenbrechen
  • Beispiel für "gelungenen Dialog zwischen Menschen"
  • Muslime, Juden und Christen dabei

Beim Iftar-Essen in der Düsseldorfer Staatskanzlei am Mittwochabend (22.05.2019) hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet neben Muslimen auch Juden und Christen eingeladen. Das gemeinsame Fastenbrechen im muslimischen Fastenmonat Ramadan sei ein Beispiel für einen gelungenen Dialog zwischen Menschen unterschiedlichen Glaubens.

Der Ramadan-Kalender

WDR 3 Kultur am Mittag 03.05.2019 05:54 Min. WDR 3

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"Offene und freiheitliche Gesellschaft wird bedroht"

Laschet zufolge seien solche Begegnungen der Nährboden eines friedlichen Miteinanders. Der Frieden müsse täglich gelebt und sogar verteidigt werden: "Leider wird unsere offene und freiheitliche Gesellschaft von Populisten, Nationalisten und Extremisten jeder Art immer häufiger infrage gestellt und bedroht".

Zu den Teilnehmern an dem Fastenbrechen gehören Vertreter muslimischen Glaubens, Repräsentanten der Kirchen, der jüdischen Gemeinden und Persönlichkeiten der Landespolitik. Auch konsularische Mitarbeiter, vor allem aus Ländern mit einem hohen Anteil von Muslimen, seien dabei.

Das gemeinsame Fastenbrechen hat 2018 zum ersten Mal stattgefunden.

Stand: 22.05.2019, 18:57