Radkontrollen an Aachens Unfallschwerpunkten

Ein weiß lackiertes Fahrrad auf einer Verkehrsinsel vor einer großen Kreuzung

Radkontrollen an Aachens Unfallschwerpunkten

Die Polizei will das Radfahren in Aachen sicherer machen. Sie hat am Donnerstag mit Radkontrollen am Hansemannplatz begonnen. Hier gab es besonders schwere Unfälle.

Der Hansemannplatz ist ein Unfallschwerpunkt – gerade für schwere Unfälle mit Radfahrern. Dort steht an einer Ampel immer noch deutlich sichtbar ein weißes Fahrrad. Es erinnert an den tragischen Tod einer jungen Radfahrerin.

Kontrollen das ganz Jahr über

Am Hansemannplatz und an anderen Unfallschwerpunkten in und um Aachen wird die Polizei in diesem Jahr immer wieder Radfahrer kontrollieren. Denn Radfahrer verstoßen genauso gegen die Verkehrsvorschriften wie Autofahrer, wenn sie beim Fahren mit den Handy telefonieren oder betrunken sind. Und, daran erinnerte Aachens Polizeipräsident Dirk Weinspach noch einmal: Es gibt dafür auch genauso harte Strafen.

Dirk Weinspach in schwarzem Mantel mit Maske redet mit Polizist in gelber Warnweste an einer Kreuzung

Ganz besonders hat die Polizei dabei die Pedelecs im Blick. Denn im vergangenen Jahr gab es damit 136 Unfälle mit Verletzten, ein Anstieg von mehr als 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das liegt laut Polizeipräsident Dirk Weinspach daran, dass weder die Radfahrer selber noch Auto- und Busfahrer auf die Geschwindigkeit der Pedelecs eingestellt sind.

Auch E-Scooter im Blick

Das gilt übrigens auch für die inzwischen so beliebten E-Scooter. Auch hier kontrolliert die Polizei jetzt vermehrt Fahrer, die gegen die Verkehrsregeln verstoßen.   

Polizeipräsident Weinspach bei Radkontrollen am Hansemannplatz in Aachen

00:41 Min. Verfügbar bis 08.04.2022


Stand: 08.04.2021, 17:37

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