Mäuse in Düsseldorfer Restaurants: Freispruch und Geldstrafe

Nahaufnahme einer Maus

Mäuse in Düsseldorfer Restaurants: Freispruch und Geldstrafe

  • Zwei Prozesse wegen Mäusen in Restaurants
  • Freispruch und Geldstrafe wegen Hygienemängeln
  • Kot und Schimmel nachgewiesen

Wegen massiver Hygienemängel standen die Besitzer von zwei Düsseldorfer Restaurant am Mittwoch (15.05.2019) in unterschiedlichen Prozessen vor dem Amtsgericht. Das Gericht hat einen Inhaber freigesprochen. Die andere Restaurantbesitzerin muss eine Geldstrafe zahlen.

Im ersten Fall ist der 66-jährige Geschäftsführer eines Restaurants freigesprochen worden, da er nicht für die Überwachung der Hygienevorschriften verantwortlich gewesen war.

Tote Maus im Lagerraum

Er hatte einen Strafbefehl von 10.000 Euro erhalten, da Kontrolleure des Amtes für Verbraucherschutz Ende 2018 in seinem Betrieb Verunreinigungen durch Mäusekot und Schimmel festgestellt hatten. In dem Raum, in dem Lebensmittel gelagert wurden, sei auch eine tote Maus gefunden worden.

Im zweiten Prozess wurde die Geldstrafe gegen die Inhaberin eines Asia-Lokals von 4.000 auf 1.200 Euro reduziert. Die Begründung der Richterin war, dass es einen erheblichen Umsatzrückgang in dem Lokal gab.

Auch bei ihr soll bei einer Kontrolle erheblicher Mäusebefall sichtbar gewesen sein. Zusätzlich habe es eine lange Liste mit weiteren Verstößen gegeben.

Stand: 15.05.2019, 17:38