Schiriattacke: Geldstrafen für Kölner Fußballer

Ein Schiedsrichter steht auf einem Ascheplatz (Symbolfoto)

Schiriattacke: Geldstrafen für Kölner Fußballer

Wegen eines Angriffs auf einen Schiedsrichter bei einem Kreisliga-Fußballspiel mussten sich heute drei Männer vor dem Kölner Amtsgericht verantworten.

Das Gericht verurteilte die Fußballspieler zu Geldstrafen zwischen 1.000 und 5.200 Euro zahlen. Damit sind die Männer vorbestraft.

Im vergangenen November hatten die Spieler von Germania Ossendorf nach dem Schlusspfiff einen Schiedsrichter über das Spielfeld gejagt. Der Vorfall wurde mit einem Video dokumentiert. Der Schiedsrichter hatte zuvor zwei Spielern die rote Karte gezeigt.

Kölner Schiedsrichter bei Angriff auf dem Fußballplatz verletzt

Die Angreifer hatten versucht, dem Unparteiischen die Beine wegzutreten und ihn mit mit einer Plastikflasche zu treffen. Während der Aktion verletzte sich der Schiedsrichter. Er litt nach Angaben des Kreisschiedsrichterausschusses im Anschluss an Ohren- und Kopfschmerzen und wurde für drei Tage krankgeschrieben.

Die Spieler der gegnerischen Mannschaft hatten ihn geschützt, so dass er den Platz und die Anlage verlassen konnte.

Kölner Schiedsrichter streikten nach wiederholten Attacken

Der Vorfall hatte für lange Spielsperren der Täter gesorgt. Diese und weitere Attacken bei anderen Spielern sorgten für einen Streik von Schiedsrichtern im vergangenen November in den Kölner Kreisligen.

Stand: 05.10.2020, 19:21